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Studieren und Praktikum im Ausland

Informationen für Outgoings der Dualen Hochschule Sachsen

Trotz des straff getakteten Dualen Studiums sind auch Auslandsaufenthalte möglich. Während an den Universitäten und Hochschulen Studienaufenthalte der Normalfall sind, ist dies im Dualen Studium eher der Ausnahmefall - aber nicht unmöglich. Allerdings ist hier eine sehr enge Absprache Ihres Studienleiters mit der ausländischen Partnerhochschule in Bezug auf Angleichung und Anerkennung der Studienleistung erforderlich. In manchen Studiengängen wird das von den Inhalten her einfacher sein. 

Eine gute Möglichkeit ist ein Semester bei einer unserer Partner-Hochschulen im direkten Anschluss an das Bachelor-Studium, um zusätzliche ECTS zu bekommen. Spezielle Angebote hierzu gibt es bei unseren Partnern in Lyon/Frankreich ("Drei-Monats-Programm"), aber auch z.B. in Wroclaw gibt es englischsprachige Angebote im Wirtschaftsbereich für ein Semester nach dem Bachelor-Abschluss. Erforderlich dafür sind eine Nominierung durch das International Office, ein Transript of Records und ggf. ein Nachweis über das Sprachlevel. Wenden Sie sich bei Interesse bitte an die Referentin für Internationales im Rektorat. 

Eine Möglichkeit, praktische Arbeitserfahrung in einem anderen Land zu sammeln, ist das Auslandspraktikum, das Sie in einem Ihrer Praxissemester absolvieren können. Voraussetzung ist natürlich – wie auch beim Auslandsstudium – das Einverständnis Ihres Praxispartners. Aber Sie gewinnen bei einem Auslandspraktikum persönliche Skills, Sie verbessern Ihre Fremdsprachkenntnisse – Erfahrungen, die sich sowohl persönlich als auch beruflich absolut auszahlen und sicher auch Ihren Praxispartner überzeugen. 

Erste Ansprechpartner bei Interesse an einem Auslandsaufenthalt, sei es in Europa oder auch weltweit, sind die Erasmus-Beauftragten an den Standorten und die Referentin für Internationales/IKK im Rektorat. 

Zwar fördert die Duale Hochschule Sachsen selbst keine Auslandspraktika, allerdings gibt es verschiedene Anlaufstationen, die Ihnen behilflich sein können. Wenn Sie ein Praktikum in einem der Erasmus-Programm- und Partnerländer (innerhalb und außerhalb Europas) anstreben, ist das Leonardo-Büro Sachsen in Dresden Ihr Ansprechpartner. Dort erhalten Sie kompetente Informationen zur Bewerbung und Förderung Ihres Aufenthaltes sowie zur Vertragsvorbereitung und -abwicklung. Es finden auch regelmäßig Info-Veranstaltungen des Leonardo-Büros für alle unsere Standorte statt, meist online. Außerdem bietet das Leonardo-Büro auch Workshops zur Initiativbewerbung und zur Vorbereitung eines Auslandspraktikums an. Bitte beachten Sie, dass Sie während Ihres Bachelorstudiums sowie nochmals während eines eventuell sich anschließenden Masterstudiums jeweils eine Förderung für ein Auslandspraktikum von bis zu sechs Monaten und zusätzlich für ein Auslandsstudium von ebenfalls bis zu sechs Monaten erhalten können. Möglich ist auch die Förderung eines Auslandspraktikums im unmittelbaren Anschluss an Ihr Bachelorstudium; wichtig dafür ist, dass Sie sich beim Leonardo-Büro bewerben, so lange Sie noch an der Dualen Hochschule Sachsen immatrikuliert sind. 

Studierende der Dualen Hochschule Sachsen, die ein Auslandsstudium/-praktikum außerhalb von Europa absolvieren oder einen Sprachkurs im Ausland belegen möchten, können sich auch um ein PROMOS-Teilstipendium bewerben. Dazu bewerben Sie sich direkt bei der Referentin für Internationales/IKK der Dualen Hochschule Sachsen.

Daneben stellen wir hier Angebote von unseren (internationalen) Partnern vor, die weitere Möglichkeiten zu Auslandsaufenthalten bieten (Sprachkurse, weiterführende Studienangebote, Praktika…). Außerdem sollten Sie Ihren Praxispartner nach internen Möglichkeiten fragen, z.B. in einer internationalen Filiale oder einem Zulieferer/Kunden des Praxispartners.

PROMOS

Die Duale Hochschule Sachsen nimmt seit 2019 am PROgramm zur MObilität der Studierenden (PROMOS) des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) teil. Dieses Programm wird jährlich ausgereicht, um kürzere Auslandsaufenthalte (bis zu 6 Monaten) weltweit zu unterstützen; Länder, die durch das Erasmus-Programm gefördert werden, sind in der PROMOS-Förderung ausgeschlossen.. Möglich sind Studienaufenthalte, Praktika und Sprachkurse. Für die Auswahl sind bestimmte Kriterien zu beachten; das Stipendium muss innerhalb des betreffenden Kalenderjahres ausgegeben werden. Die Einzelheiten finden sich in der jeweils aktuellen Ausschreibung (siehe Ausschreibungen: PROMOS).

PROMOS-Stipendienkommission

Um ein transparentes Auswahlverfahren bei der Vergabe der PROMOS-Stipendien zu gewährleisten, wurde eine Kommission eingerichtet, der Mitglieder aller sieben Studienakademien und die Referentin Internationales/IKK der ZGS angehören. Den Vorsitz der Kommission hat seit JUli 2025 Prof. Dr. Katja Soyez (Riesa).

Erfahrungsberichte von Studierenden

Die Schweiz statt Neuseeland: Pferdegestützte Pädagogik in den Bergen

Isabell Augusta berichtet mit einem Tagebuch von ihrem Auslandspraktikum in Entlebuch/CH

Isabell Augusta, seit 2018 im Studiengang Soziale Arbeit (Studienrichtung Soziale Dienste) am Standort Breitenbrunn eingeschrieben, hat im Jahr 2020 durch das DAAD-Programm PROMOS ein Teilstipendium für ein Auslandspraktikum bekommen. Geplant war, im Mai 2020 für zwei Monate nach Neuseeland zu reisen. Die Pläne mussten geändert werden, wie so vieles im Jahr 2020, und aus dem Sommer wurde der Herbst, aus Neuseeland die Schweiz, genauer gesagt ein Reiterhof in Schüpfheim im Kanton Luzern. Von ihren Aufgaben im Bereich therapeutisches Reiten und ihren Erlebnissen dort berichtet Isabell, selbst begeisterte Reiterin und Fotografin, in einem fortlaufenden Tagebuch, das unter dem nachfolgen den Link eingesehen werden kann. 

Im Studiengang Agrarmanagement im Mittleren Westen der USA

Hightech in der Landwirtschaft hautnah - diese Erfahrungen machte Luise, Studentin im Studiengang Agrarmanagement am Standort Dresden, im Herbst 2019. Dank des Programms Erasmus + International Credit Mobility konnte sie zwei Monate bei unserem Partner Ellsworth Community College und auf Family Farms den spannenden Alltag der US-amerikanischen Landwirte erleben.

Erasmus Short Term Mobility in Oslo

Gruppe junger Menschen in Treppenhaus

Besuch der Kristiania University of Applied Sciences

Im April 2026 hatten 15 Studierende des Studiengangs Handel und Internationales Management des Standortes Plauen im Rahmen ihres Theoriesemesters die Gelegenheit mittels eines Short-Term-Mobility-Programms internationale Luft zu schnuppern und das in einer der spannendsten Metropolen Nordeuropas. An der Kristiania University of Applied Sciences erwartete die Teilnehmenden ein intensives, interdisziplinäres Programm rund um die Zukunftsthemen Diversity, Artificial Intelligence und Sustainability im Global Business.

 

Gleich zu Beginn stand das Kennenlernen im Mittelpunkt: Gemeinsam mit Prof. Hanne Stavelie und Prof. Dr. Juliane Kellner-Fuchs arbeiteten die Studierenden beider Hochschulen an aktuellen wirtschaftlichen Dilemmata im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit und Diversität. Interaktive Formate wie Gruppenarbeiten und Reflexionsaufgaben sorgten dafür, dass nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch persönliche Perspektiven geschärft wurden.

Im weiteren Verlauf der Woche boten hochkarätige Gastvorträge wertvolle Einblicke in internationale Unternehmenspraxis. Vertreter aus Wirtschaft und Beratung beleuchteten unter anderem die Unternehmenskultur und Kommunikation von IKEA, die der Art Director Johan Christian Hafstad erläuterte sowie die Rolle von Storytelling, welche uns Cinthya Sopaheluwakan näher brachte. Im Fokus ihrer Beiträge standen die nachhaltige Unternehmenskommunikation sowie ethische Fragestellungen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Dies hat auch Prof. Dr. Alexander Buhmann aufgezeigt. Gerade die Diskussionen rund um verantwortungsvolle Technologieentwicklung und -anwendung zeigten, wie relevant diese Themen für zukünftige Fach- und Führungskräfte sind.

 

Ein besonderes Highlight des Programms waren die zahlreichen Exkursionen, die Theorie und Praxis miteinander verknüpften. Im Munch Museum setzten sich die Studierenden kreativ mit kulturellen Eindrücken auseinander und reflektierten deren Bezug zu Diversität und Nachhaltigkeit.Auch der Besuch beim renommierten Architekturbüro Snøhetta eröffnete neue Perspektiven: Hier wurde deutlich, wie nordische Werte wie Offenheit, Inklusion und Umweltbewusstsein in global wirksame Designkonzepte übersetzt werden können, bspw. am ikonischen Opernhaus von Oslo uvm.

Weitere Programmpunkte wie der Besuch des Nobel Peace Center oder die Exkursion zum Energiekonzern Equinor verdeutlichten die Rolle Norwegens als internationaler Akteur in den Bereichen Nachhaltigkeit, Energiepolitik und Friedensarbeit.

 

Paul Schaller, ein Student, meinte: „Besonders gut gefallen haben mir die Exkursionen zu den verschiedenen norwegischen Unternehmen. Da ich selbst aus der Energiebranche komme, waren die Einblicke in die Prozesse von Equinor sehr spannend. Die Studienreise  würde ich definitiv weiterempfehlen. Durch die finanzielle Unterstützung von Erasmus lassen sich auch die im Vergleich zu Deutschland höheren Lebenshaltungskosten gut abfedern.

 

Neben fachlichen Inhalten spielte auch die persönliche Entwicklung eine zentrale Rolle. Durch Reflexionsaufgaben, Social-Media-Beiträge und interaktive Formate wurden die Studierenden angeregt, ihre Erfahrungen kritisch zu hinterfragen und mit globalen Herausforderungen zu verknüpfen. Themen wie die Inner Development Goals (IDGs) begleiteten die gesamte Woche und stärkten Kompetenzen wie Selbstreflexion, Empathie und Verantwortungsbewusstsein.

 

Auch der interkulturelle Austausch kam nicht zu kurz: Gemeinsame Aktivitäten wie eine Schnitzeljagd durch Oslo oder ein Ausflug auf die Fjordinsel Hovedøya schufen Raum für Begegnungen, Vernetzung und unvergessliche Erlebnisse.

Das von Erasmus geförderte Short term mobility program zu unserer Partnerhochschule war für die Studierenden weit mehr als eine Studienreise. Es war eine intensive Lernerfahrung, die fachliche Inhalte mit persönlichen Eindrücken und internationalem Austausch verknüpfte. Die Kombination aus akademischem Input, praxisnahen Einblicken und kulturellen Erlebnissen machte diese Woche zu einem Highlight für modernes, internationales Lernen. Ein Format, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern Perspektiven erweitert.

 

Herzlichen Dank an Ilona Scherm (Geschäftsstelle des Rektorats, DHSN), Prof. Hanne Stavelie (Associate Professor, Krisitiania University), Prof. Dr. Juliane Kellner-Fuchs (Studienleiterin Handel und Internationales Management am Campus Plauen, DHSN) sowie allen Beteiligten vor Ort, die uns willkommen geheißen haben. Wir möchten diese Aufenthalt als Startpunkt für eine kontinuierliche Zusammenarbeit nutzen. 

Ansprechpartner:innen an den Standorten und dem Rektorat

Mann mit dunklem Haar in einem grauen Anzug mit blauem Hemd und gestreifter Krawatte, Porträt. (automatisch generiert)

Prof. Dr.

DanielRaabe

Dozent Medizintechnik

Beauftragter für internationale Angelegenheiten

Bautzen

Telefon: +49 3591 353-280

Raum 113

Mann mit kurzem dunklem Haar, heller Haut und blauem Blick, der in die Kamera schaut, trägt schwarzes Jackett. (automatisch generiert)
MartinMeiler-Windisch

Breitenbrunn

Telefon: +49 37756 70-365

Raum 157

Porträt eines Mannes mit grau meliertem Haar, der einen dunkelblauen Pullover trägt, vor einem gelben Hintergrund. Er blickt direkt in die Kamera. (automatisch generiert)

Prof. PD Dr.

AndreasHaaker, CIIA, CEFA
Mehr Informationen

Dresden

Telefon: +49 351 44722-718

Raum 2.313

Frau mit roten, kurzgeschnittenen Haaren, hellen Augen, dunklem Jackett, weißer Hintergrund. (automatisch generiert)

Prof. Dr.

AnnettPflug

Glauchau

Telefon: +49 3763 173-522

Raum 403

Mann in dunklem Anzug mit blauem Krawattenmuster lächelt in die Kamera. Er hat kurze, graue Haare und einen hellen Teint. Der Hintergrund ist weiß. (automatisch generiert)

Prof. Dr.

ChristianThöne

Leipzig

Telefon: +49 341 42743-572

Raum 404

Porträt einer Frau mit blonden Haaren, gekleidet in einen dunklen Blazer über einem weißen Hemd. Sie lächelt und hat verschränkte Arme. Der Hintergrund ist dunkelgrau. (automatisch generiert)

Prof. Dr.

JulianeKellner-Fuchs
Mehr Informationen

Plauen

Telefon: +49 3741 5709-121

Raum A.1.19

Mann mit grauen Haaren und Bart, Anzug mit violetter Krawatte, lächelt in die Kamera. Im Hintergrund verschwommene Fenster und helle Säulen. (automatisch generiert)

Prof. Dr.

FrankThunecke

Riesa

Telefon: +49 3525 707-640

Telefax: +49 3525 733-613

Raum 6.210

IlonaScherm

Geschäftsstelle des Rektorats

Telefon: +49 3763 4150-861

Telefax: +49 3763 173-181

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