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Eine Frau mit roten Haaren und Brille in einem weißen Laborkittel lächelt und hält einen Schraubenschlüssel vor einem Mikroskop. Im Hintergrund arbeiten weitere Personen in ähnlicher Kleidung an Laborgeräten. Das Bild zeigt eine moderne Laborumgebung. (automatisch generiert)
Eine Frau mit roten Haaren und Brille in einem weißen Laborkittel lächelt und hält einen Schraubenschlüssel vor einem Mikroskop. Im Hintergrund arbeiten weitere Personen in ähnlicher Kleidung an Laborgeräten. Das Bild zeigt eine moderne Laborumgebung. (automatisch generiert)

Wissen für den Markt Wissens- und Technologietransfer

Unser Transferverständnis

Die Duale Hochschule Sachsen (DHSN) steht für ein praxisintegrierendes Studienmodell, das Wissenschaft und Anwendung nahtlos miteinander verbindet. In den zentralen Handlungsfeldern von Wissenstransfer, Technologieentwicklung und Innovation verfügt die Hochschule über langjährige Erfahrung und etablierte, hocheffiziente Schnittstellen zwischen Hochschule, Unternehmen und gesellschaftlichen Akteuren.

Durch enge Partnerschaften mit der Praxis trägt die DHSN entscheidend zur Innovationskraft in Sachsen bei. Der Wissens- und Technologietransfer ist dabei ein fester Bestandteil des Selbstverständnisses der Hochschule. Als aktiver Akteur im sächsischen Forschungs- und Innovationsnetzwerk pflegt die DHSN intensive Kooperationen mit Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Organisationen. Das duale Studienprinzip bildet hierbei das Fundament: Es ermöglicht den direkten Austausch zwischen Theorie und Praxis – und schafft so ideale Voraussetzungen für erfolgreiche Forschungsprojekte und nachhaltige Innovationsprozesse.

Die Transferaktivitäten der DHSN – von Wissenschaftskommunikation über Beratungs- und Serviceangebote bis hin zur anwendungsorientierten Forschung – begleiten alle Phasen des Innovationsprozesses: von der ersten Idee bis zur Marktreife.

 

Transfer-Audit an der Dualen Hochschule Sachsen

Die Duale Hochschule Sachsen führt 2026 ein hochschulweites Transfer-Audit durch. Begleitet wird der Prozess vom Stifterverband als erfahrenem und neutralem Partner. 

Der Stifterverband ist eine gemeinnützige Initiative zur Förderung von Bildung, Wissenschaft und Innovation in Deutschland. Er unterstützt Hochschulen dabei, Transferstrukturen zu analysieren, zu entwickeln und zu stärken. Im Audit begleitet der Stifterverband die DHSN mit professionellem Projektmanagement, neutraler Moderation der Workshops und der Expertise bei der Auswertung und Handlungsempfehlungen. 

Ziel des Audits ist es, den Transfer neben Forschung und Lehre strategisch weiterzuentwickeln und das profilbildende Transferverständnis für die DHSN weiter zu schärfen.

Warum ein Transfer-Audit? 

Transfer wird an der DHSN bewusst umfassend verstanden: als wechselseitiger Austausch von Wissen und Technologien zwischen Hochschule, Wirtschaft, Gesellschaft und öffentlichem Sektor. Dabei geht es nicht nur um die Weitergabe wissenschaftlicher Erkenntnisse in die Praxis, sondern ebenso um Impulse, Fragestellungen und Erfahrungen aus der Praxis, die Forschung und Lehre bereichern. 

Mit dem Audit möchte die DHSN: 

  • bestehende Aktivitäten systematisch erfassen und weiterentwickeln
  • den eigenen Schwerpunkt (USP) noch stärker herausarbeiten
  • Transfer fortlaufend stärker mit kooperativer Forschung verzahnen
  • standortübergreifende Zusammenarbeit fördern
  • strukturelle Herausforderungen sichtbar machen
  • eine tragfähige Transferstrategie entwickeln

Ablauf 

Das Verfahren umfasst mehrere Schritte – vom Selbstbericht über Workshops bis hin zum zweitägigen Audit-Besuch (Ende September 2026). Im Anschluss erhält die DHSN einen Audit-Bericht mit strategischen und operativen Handlungsempfehlungen. Mit dem Transfer-Audit schafft die DHSN eine fundierte Grundlage, um Transfer systematisch, sichtbar und zukunftsorientiert zu gestalten. 

4transfer stärkt Innovationskraft in Sachsen

4transfer ist ein Verbundprojekt, das im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Innovative Hochschule“ gefördert wird. Ziel ist es, Transferstrukturen weiterzuentwickeln, den Austausch zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft zu stärken und Innovationspotenziale wirksam zu erschließen. Das Projekt verbindet vier Partnerinstitutionen: die Technische Universität Bergakademie Freiberg, die Duale Hochschule Sachsen, die Hochschule Meißen (FH) und Fortbildungszentrum sowie den Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e. V. Gemeinsam repräsentieren sie die vier zentralen Stakeholdergruppen für erfolgreichen Wissens- und Technologietransfer. Mit einem Gesamtfördervolumen von 15 Millionen Euro wird 4transfer von Januar 2023 bis Dezember 2027 gefördert. Im Fokus steht der strategische Auf- und Ausbau einer nachhaltigen Transferstruktur, die auf Interdisziplinarität, regionaler Vernetzung und dem Zusammenspiel von Theorie und Praxis beruht.

Die Technische Universität Bergakademie Freiberg bringt als forschungsstarke Hochschule wissenschaftliche Expertise und innovative Forschungsansätze in den Verbund ein. Die Duale Hochschule Sachsen verbindet akademische Lehre mit berufspraktischer Ausbildung und verfügt über vielfältige Kontakte zur regionalen und überregionalen Wirtschaft. Die Hochschule Meißen als Verwaltungshochschule bietet Zugang zu kommunalen und staatlichen Verwaltungsstrukturen und fördert praxisorientierte Transferprozesse in den öffentlichen Sektor. Der Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft ergänzt den Verbund um kreative Methoden und gesellschaftliche Innovationsansätze und bringt eine wichtige zivilgesellschaftliche Perspektive ein.

Die thematische Breite des Projekts reicht von Energie, Digitalisierung und KI über Mobilität, Rohstoffsicherung und Bauwesen bis hin zu Umwelt, Verwaltung, Gesundheit und gesellschaftlicher Innovation. Ziel ist es, Forschungsergebnisse nicht nur sichtbar zu machen, sondern sie durch kooperative Formate in reale Anwendungskontexte zu überführen. Dazu bietet 4transfer vielfältige Transferformate wie Reallabore, Workshops, interaktive Diskussionsformate, Lernreisen, Ideensprints oder Pop-Up-Wissenschaftsevents. Ein Beispiel ist das Reallabor Holzbau am Standort Dresden der Dualen Hochschule Sachsen, in dem neue Technologien und Verfahren unter realen Bedingungen und im Austausch mit relevanten Praxisakteuren erprobt werden.

Für Forschende eröffnet 4transfer neue Möglichkeiten zur Profilbildung in der „Third Mission“, zur Anbahnung interdisziplinärer Kooperationen und zur strategischen Verwertung wissenschaftlicher Erkenntnisse. Zudem bietet das Projekt eine Plattform zur Weiterentwicklung etablierter Transferinstrumente sowie zur Erprobung neuer Ansätze an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft.

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