| 1991–2002 Sozialpädagoge in der offenen Kinder- und Jugendarbeit, Kindervereinigung e. V., Gera |
| 2003–2007 Diplomstudiengang Sozialpädagogik/Sozialarbeit, Hochschule Merseburg |
| 2002–2009 Sozialpädagoge in der Jugendberufshilfe, ESTA-Bildungswerk und BZH Gera |
| 2008–2010 Masterstudiengang Soziale Arbeit, Schwerpunkt Gemeindepsychiatrie, Hochschule Fulda |
| 1991–2002 Sozialarbeiter im sächsischen Jugendstrafvollzug, JSA Regis-Breitingen |
| 2020 Promotion im Fach Soziale Arbeit, Universität Kassel; Titel der Dissertation: „Wahrnehmungen und Deutungen von Jugendstrafgefangenen und Fachkräften zum Jugendstrafvollzug“ |
| 2021–2024 Professor für Soziale Arbeit, Internationale Hochschule Erfurt |
| seit 2024 Professor für Soziale Dienste, Duale Hochschule Sachsen |
Herr Prof. Dr. Volker Krause
Studiengang Soziale Arbeit – Begleitung von Menschen mit Behinderung
Studiengang Soziale Arbeit – Bildung und Erziehung in der Kindheit
Studiengang Soziale Arbeit – Hilfen zur Erziehung
Studiengang Soziale Arbeit – Soziale Gerontologie
Studiengang Soziale Arbeit – Jugendarbeit/Jugendsozialarbeit
Studiengang Soziale Arbeit – Soziale Dienste
Studienleiter Soziale Dienste
Personendaten
Standort
Staatliche Studienakademie Breitenbrunn
Schachtstraße 128
08359 Breitenbrunn
Raum 215
Weiterführende Links
Vita
Publikationen
| Krause, Volker (2020). Wahrnehmungen und Deutungen von Jugendstrafgefangenen und Fachkräften zum Jugendstrafvollzug. Universität Kassel. |
| Krause, Volker (2018). Rauskommen – Einschätzung des Übergangs aus dem Jugendstrafvollzug der JSA Regis-Breitingen. In: Daßler, Henning; Gromann, Petra (Hrsg.): Junge Menschen in der Gemeindepsychiatrie. Übergänge aus Forensik, Jugendstrafvollzug und Wohnungslosigkeit. 1. Auflage. Köln: Psychiatrie Verlag (Fuldaer Schriften zur Gemeindepsychiatrie, Band 6). |
| Krause, Volker (2017). Soziale Hilfen nach der Haft. Studienbrief, Hochschule Fulda. |
| Hinz, Uwe; Krause, Volker; Haas, Alexander (2014). Das Seehaus Störmthal als Ergänzung der Angebote in der JSA Regis-Breitingen. In: Rössner, Dieter; Wulf, Rüdiger (Hrsg.): Wahr. Haft. Leben. 10 Jahre Jugendstrafvollzug in freien Formen. Tübingen: Juristische Fakultät, Institut für Kriminologie (Tübinger Schriften und Materialien zur Kriminologie, 27), S. 151–158. |
| Knippel, Heike; Witschel, Helena; Krause, Volker (2014). Standardisierte Diagnostik und qualifizierte Vollzugs- und Eingliederungsplanung in der JSA Regis-Breitingen. In: Forum Strafvollzug, 63(3), S. 182–187. |
Lehre
Lehrschwerpunkte:
- Theorien der Sozialen Arbeit; Profession und Professionalität; Soziale Diagnostik und diagnostisches Fallverstehen; Methoden der Sozialen Arbeit; Jugenddelinquenz; Arbeit mit straffälligen Menschen; Soziale Arbeit im Handlungsfeld gemeindepsychiatrischer Versorgung
Regelmäßig angebotene Module:
- Soziale Arbeit als Wissenschaft; Handlungsmethoden I und II; Geschichte, Grundbegriffe und Arbeitsfelder der Sozialen Arbeit; Propädeutik; Beratungskompetenzen I und II; Klinische Psychologie; Professionelle pädagogische Beziehungsgestaltung in den Hilfen zur Erziehung
Projekte
| 2026–2027 Interdisziplinäres Praxisprojekt FADIS (Fall-Dialog Seehaus) |
| Rolle: Koordination, Mitarbeit |
| Kooperation: Hochschule der Sächsischen Polizei (FH), Seehaus Leipzig e. V. |
| Kurzbeschreibung: Polizei und Soziale Arbeit begegnen in ihrem beruflichen Alltag im Kontext von Kriminalität und sozialer Abweichung vielfach denselben gesellschaftlichen Problemlagen, Konflikten und Personengruppen. Dabei unterscheiden sich beide Professionen hinsichtlich ihrer institutionellen Logiken, ihrer professionellen Selbstverständnisse sowie ihrer konkreten Handlungsmöglichkeiten teilweise erheblich. Das interdisziplinäre Praxisprojekt FADIS eröffnet Studierenden beider Fachrichtungen die Möglichkeit, diese unterschiedlichen Perspektiven nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern in gemeinsamen Praxis- und Reflexionsräumen – insbesondere am Beispiel des Seehaus Leipzig e. V. – unmittelbar zu erleben und gemeinsam zu bearbeiten. Im Mittelpunkt steht dabei ausdrücklich nicht die Auflösung professioneller Unterschiede, sondern die Förderung eines gegenseitigen Verständnisses für unterschiedliche Sichtweisen auf Kriminalität, Kontrolle, Hilfe, Prävention, Resozialisierung und gesellschaftliche Verantwortung. |
Forschung
Meine Forschung konzentriert sich insbesondere auf Kinder- und Jugenddelinquenz sowie auf die Rolle und das professionelle Selbstverständnis der Sozialen Arbeit im Handlungsfeld der Straffälligenhilfe.
Forschungsschwerpunkte:
- Kinder- und Jugenddelinquenz
- Aggression und Gewalt
- Punitivitätsforschung
- Strafvollzugs- und Strafwirkungsforschung / Arbeit mit straffälligen Menschen
Mitgliedschaften
| seit 2012: Mitglied der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) |
| seit 2025: Vorsitzender der Landesgruppe Sachsen der Deutschen Vereinigung für Jugendgerichte und Jugendgerichtshilfen (DVJJ) |
| seit 2021: Mitglied der Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit (DGSA) |
| seit 2025: Mitglied des Forschungsbeirats der Dualen Hochschule Sachsen |
| seit 2025: Mitglied des Prüfungsausschusses für Hochschulzugangsprüfungen |