In der vergangenen Woche hatten Studierende des Studiengangs Handel und Internationales Management die Gelegenheit, im Rahmen eines Short-Term-Mobility-Programms internationale Luft zu schnuppern und das in einer der spannendsten Metropolen Nordeuropas. An der Kristiania University of Applied Sciences erwartete die Teilnehmenden ein intensives, interdisziplinäres Programm rund um die Zukunftsthemen Diversity, Artificial Intelligence und Sustainability im Global Business.
Akademischer Input trifft internationale Praxis
Gleich zu Beginn stand das Kennenlernen im Mittelpunkt: Gemeinsam mit Prof. Hanne Stavelie und Prof. Dr. Juliane Kellner-Fuchs arbeiteten die Studierenden beider Hochschulen an aktuellen wirtschaftlichen Dilemmata im Spannungsfeld von Nachhaltigkeit und Diversität. Interaktive Formate wie Gruppenarbeiten und Reflexionsaufgaben sorgten dafür, dass nicht nur theoretisches Wissen vermittelt, sondern auch persönliche Perspektiven geschärft wurden.
Im weiteren Verlauf der Woche boten hochkarätige Gastvorträge wertvolle Einblicke in internationale Unternehmenspraxis. Vertreter aus Wirtschaft und Beratung beleuchteten unter anderem die Unternehmenskultur und Kommunikation von IKEA, die der Art Director Johan Christian Hafstad erläuterte sowie die Rolle von Storytelling, welche uns Cinthya Sopaheluwakan näher brachte. Im Fokus ihrer Beiträge standen die nachhaltige Unternehmenskommunikation sowie ethische Fragestellungen im Umgang mit Künstlicher Intelligenz. Dies hat auch Prof. Dr. Alexander Buhmann aufgezeigt. Gerade die Diskussionen rund um verantwortungsvolle Technologieentwicklung und -anwendung zeigten, wie relevant diese Themen für zukünftige Fach- und Führungskräfte sind.
Lernen außerhalb des Hörsaals: Oslo als Erfahrungsraum
Ein besonderes Highlight des Programms waren die zahlreichen Exkursionen, die Theorie und Praxis miteinander verknüpften. Im Munch Museum setzten sich die Studierenden kreativ mit kulturellen Eindrücken auseinander und reflektierten deren Bezug zu Diversität und Nachhaltigkeit.
Auch der Besuch beim renommierten Architekturbüro Snøhetta eröffnete neue Perspektiven: Hier wurde deutlich, wie nordische Werte wie Offenheit, Inklusion und Umweltbewusstsein in global wirksame Designkonzepte übersetzt werden können, bspw. am ikonischen Opernhaus von Oslo uvm.
Weitere Programmpunkte wie der Besuch des Nobel Peace Center oder die Exkursion zum Energiekonzern Equinor verdeutlichten die Rolle Norwegens als internationaler Akteur in den Bereichen Nachhaltigkeit, Energiepolitik und Friedensarbeit.
Persönliche Entwicklung im internationalen Kontext
Neben fachlichen Inhalten spielte auch die persönliche Entwicklung eine zentrale Rolle. Durch Reflexionsaufgaben, Social-Media-Beiträge und interaktive Formate wurden die Studierenden angeregt, ihre Erfahrungen kritisch zu hinterfragen und mit globalen Herausforderungen zu verknüpfen. Themen wie die Inner Development Goals (IDGs) begleiteten die gesamte Woche und stärkten Kompetenzen wie Selbstreflexion, Empathie und Verantwortungsbewusstsein.
Auch der interkulturelle Austausch kam nicht zu kurz: Gemeinsame Aktivitäten wie eine Schnitzeljagd durch Oslo oder ein Ausflug auf die Fjordinsel Hovedøya schufen Raum für Begegnungen, Vernetzung und unvergessliche Erlebnisse.
Das von Erasmus geförderte Short term mobility program zu unserer Partnerhochschule war für die Studierenden weit mehr als eine Studienreise. Es war eine intensive Lernerfahrung, die fachliche Inhalte mit persönlichen Eindrücken und internationalem Austausch verknüpfte. Die Kombination aus akademischem Input, praxisnahen Einblicken und kulturellen Erlebnissen machte diese Woche zu einem Highlight für modernes, internationales Lernen. Ein Format, das nicht nur Wissen vermittelt, sondern Perspektiven erweitert.
Herzlichen Dank an Ilona Scherm (Geschäftsstelle des Rektorats, DHSN), Prof. Hanne Stavelie (Associate Professor, Krisitiania University), Prof. Dr. Juliane Kellner-Fuchs (Studienleiterin Handel und Internationales Management, DHSN) sowie allen Beteiligten vor Ort, die uns willkommen geheißen haben. Wir möchten diese Aufenthalt als Startpunkt für eine kontinuierliche Zusammenarbeit nutzen.
Plauen
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