Was haben Sportlerinnen und Sportler mit Unternehmertum zu tun? Eine ganze Menge, wie sich am 24. September am Campus Riesa gezeigt hat. Unter dem Titel „Disziplin. Leidenschaft. Unternehmertum." waren sieben (ehemalige) Sportlerinnen und Sportler an der Hochschule zu Gast, die heute Unternehmerinnen und Unternehmer sind.
Warum gerade sie? Prof. Dr. Katja Werner, Expertin für Unternehmensnachfolge und Professorin an der DHSN Glauchau, erklärt: In Sachsen suchen viele Unternehmen eine Nachfolge, aber nur wenig fassen den Mut. Was sich Unternehmerinnen und Unternehmerinnen von Sportlern abschauen können, darum sollte es an diesem Tag in Riesa gehen.
Nach den Grußworten des Rektors Prof. Dr.-Ing. Markus Krabbes und der Direktorin der DHSN Riesa, Prof. Dr. Katja Soyez, berichteten unsere Gäste im Panel-Talk, was sie aus dem Sport mitgenommen haben: vom Fußballtorhüter, der die Ruhe auf der Linie heute in das Familienunternehmen einbringt, bis zur Tanz-Trainerin, die gelernt hat, Dinge abzugeben. Ob Einzelkämpferin oder Teamplayer, ein Motiv zeigte sich wiederkehrend: Rückschläge gehören dazu, im Sport wie im Unternehmen. Wichtig ist, wie man damit umgeht und dabei kommt es insbesondere auf ein gutes Team und Sparring Partner an.
Ganz besonders hat uns gefreut, dass bereits Studierende sich für das Event und dessen Thematik begeistern konnten. Und wie sich bei den Gesprächen in den Themenräumen herausstellte, haben einige ihr Studium an der DHSN genau mit dem Ziel begonnen: „Ich möchte gern das Familienunternehmen übernehmen.“
Die Duale Hochschule Sachsen hat einmal mehr gezeigt, Hochschulen sind ein Ort der Begegnung, und wenn es gelingt, Wirtschaft, Sport und Wissenschaft an einen Tisch zu bringen, entsteht etwas Gutes – für die Regionen und für die Unternehmerinnen und Unternehmen.
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Studienleiterin Bank
Professorin für Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Personalführung und Unternehmertum
Glauchau
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