Vom 3. bis 5. Juni 2026 tauschten die Handelsmanagement-Studierenden den Hörsaal gegen die tschechische Hauptstadt Prag. Auf dem Programm standen wirtschaftliche sowie kulturelle Einblicke und die Gelegenheit, Prag gemeinsam aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennenzulernen.
Den Auftakt der Exkursion bildete eine Stadtrallye, die von den Studierenden selbst organisiert worden war. In kleinen Gruppen ging es quer durch die Prager Innenstadt, vorbei an bekannten Sehenswürdigkeiten und durch die belebten Straßen der Stadt. So entstand bereits am ersten Tag ein guter Eindruck davon, was Prag kulturell zu bieten hat. Anschließend traf sich die Gruppe wieder in ihrem zentral gelegenen Appartement. Bei einem gemeinsamen Grillabend auf der Dachterrasse, mitten über den Dächern Prags, blieb Zeit, die ersten Eindrücke auszutauschen und den Nachmittag entspannt ausklingen zu lassen.
Am Abend konnten die Studierenden, bei einer Bootsfahrt auf der Moldau, Prag vom Wasser aus erleben. Während die bekannten Kulissen der Stadt vorbeizogen, wurden an Bord interessante Fakten zur Geschichte und zu den Sehenswürdigkeiten vermittelt.
Der folgende Morgen stand ganz im Zeichen des fachlichen Austauschs. Bei der Deutsch-Tschechischen Industrie- und Handelskammer erhielten die Studierenden einen Einblick in die tschechische Wirtschaft. Gerade für die Handelsmanagement-Studierenden bot der Besuch die Möglichkeit, Themen aus dem Studium in einem internationalen und praxisnahen Zusammenhang zu betrachten.
Zurück in der Innenstadt nutzten die Studierenden die Gelegenheit, traditionelle tschechische Küche zu probieren. Später führte das Programm zu der Pilsner Urquell-Brauerei, wo eine Führung Einblicke in die Geschichte und Tradition der bekannten tschechischen Biermarke gab. Im weiteren Tagesverlauf führten verschiedene Stationen noch einmal durch Prag. An ausgewählten Orten hatten einzelne Gruppen kurze Beiträge vorbereitet, mit denen sie ihren Kommilitoninnen und Kommilitonen zusätzliches Wissen übermittelten. Dazu gehörten unter anderem das Palladium sowie das ehemalige fünfstöckige Spielzeuggeschäft Hamleys. Der letzte Abend konnte dann individuell gestaltet werden. Vom gemeinsamen Essen bis hin zu einem weiteren Ausflug ins Prager Nachtleben war alles möglich.
Nach drei Tagen ging es mit zahlreichen neuen Eindrücken zurück nach Deutschland. Die Exkursion zeigte dabei vor allem, wie vielseitig eine Studienreise sein kann Besonders die vielen gemeinsamen Erinnerungen, die im normalen Hochschulalltag so wohl nicht möglich gewesen wären, konnten die Studierenden sammeln.
[Text: 6HM25]