Bereits zum dritten Mal fand vom 23.- 27. März 2026 das internationale Lehrformat Blended Intensive Programme (BIP) statt.
Partner sind die TU Liberec (Faculty of Health Studies) sowie die Universität Žilina (Faculty of Electrical Engineering and Information Technology).
Blended Intensive Programmes sind kurze, intensive internationale Lehrformate, die mindestens drei Hochschulen aus Erasmus+-Programmländern zusammenbringen.
Sie kombinieren virtuelle Lehrphasen mit einer anschließenden Präsenzwoche vor Ort und ermöglichen den Teilnehmenden so einen kompakten Studienaufenthalt im Ausland.
Nach Stationen in Liberec (Tschechien) im Jahr 2024 und Žilina (Slowakei) im Jahr 2025 war in diesem Jahr erstmals der Campus Bautzen Gastgeber des Programms.
Ziel des durch Erasmus+ geförderten Formats ist es, die internationale Zusammenarbeit zu stärken, den Austausch zwischen Studierenden verschiedener Länder zu fördern sowie interkulturelle Kompetenzen auszubauen. Gleichzeitig wird eine praxisnahe Ausbildung im internationalen Kontext unterstützt. Das diesjährige Thema lautete „Data Interfaces in Healthcare & Industries" und beschäftigte sich mit vernetzter Medizintechnik. Das Programm umfasste praxisorientierte Workshops, Vorträge sowie Exkursionen rund um digitale Schnittstellen und vernetzte medizinische Systeme. Referentinnen und Referenten der Partnerhochschulen sowie Expertinnen und Experten aus Unternehmen der Medizintechnik - darunter Dräger Medical Deutschland, AKTORmed, ICCAS, StingOrg, Henry Schein Medical und RIWOlink - gestalteten gemeinsam das Workshop-Programm in praxisintegrierten Modulen am Campus Bautzen.
Organisation und Durchführung lagen maßgeblich in den Händen von Prof. Dr. Daniel Raabe, Dipl.-Ing. Mahdi Abdel-Haq und Prof. Dr. Alexander Flory.