Das Labor der Elektrotechnik bietet ergänzend zu den Vorlesungen des Studiengangs Elektrotechnik Laborversuche an. Die drei Module „Grundlagen der Elektrotechnik“ bestehen jeweils aus Vorlesung, Klausur und erfolgreicher Durchführung der elektrotechnischen Grundlagenversuche. Diese umfassen Schaltungen im Gleichstrom- und Wechselstrombereich sowie besonderen Aufbauten der Messtechnik.
Anhand von Versuchsanleitungen und betreut von einem Dozenten bauen die Studenten Schaltungen selbständig auf und ermitteln notwendigen Messwerte.
Technik in den Laboren der DHSN Bautzen
Labore Elektrotechnik
Grundlagenlabor
Sinamics-Umrichter mit zwei SIEMENS-Antriebsmotoren und ein SIEMENS-Generator
Unter Anwendung von Siemens Sinamics-Umrichtern, der weltweit größten Antriebsfamilie, wurde ein Versuchsstand mit modernem Motormanagement eingerichtet. Er ermöglicht das Untersuchen von geregelten Antrieben sowohl im Motor- als auch im Generatorbetrieb.
Die Studenten erhalten einen Einblick in die Anwendung moderner Steuerungssysteme für Antriebe in unter-schiedlichsten Anwendungsgebieten. Die Grundidee dieses Versuchsstandes ist der sog. Mehrmaschinenantrieb. Dabei wird bei geringer Last nur ein Motor genutzt, bei Lasterhöhung eine zweite elektrische Maschine synchron dazu geschaltet.
Messung an einer B6-Brückenschaltung
Messung an einer B6-Brückenschaltung mit Serviceoszi Typ METRIX SCOPIX OX7104-C mit PC-Kopplung und Auswertesoftware
In diesem Laborbereich sollen die elektrischen Parameter unterschiedlicher Leistungsbaugruppen untersucht werden.
Schwerpunkte hierbei sind das Aufnehmen der Strom- und Spannungsverläufe, die Ermittlung von Kennlinien, die Bestimmung spezifischer Bauteilparameter sowie die Analyse von Netzstörungen und Oberschwingungen.
Mit Hilfe moderner Meßtechnik können eine Vielzahl dieser Aufgabenstellungen direkt mit PCs visualisiert werden.
Modellaufbau einer Fertigungsstrecke mit 5 Stationen und Hochregallager
Mit dem Versuchsplatz „Fertigungsautomatisierung“ lernen die Studenten nicht nur nicht nur die Ablaufprogrammierung der Prozesse mit Standard SPS Komponenten, sondern auch die Einbeziehung der Aspekte der Sicherheitstechnik mit Sicherheitsschnittstellen kennen.
Die Untersuchung des Informationsflusses in komplexen mechatronischen Systemen wird neben der praktischen Verkabelung und Programmierung erlernt und gefestigt.
Die Studenten arbeiten in Zweiergruppen an jeweils einer Station und müssen ihren Arbeitsablauf mit den Vorgängern und Nachfolgern abstimmen. Der Gesamtablauf wird im Ergebnis von einem Leitsystem dargestellt.
Motorenprüfstand mit Bremse
Für die Auswahl und den Einsatz elektrischer Maschinen ist es besonders wichtig, das Verhalten der unterschiedlichen Motortypen kennenzulernen.
Hierzu dienen Laborplätze die für die Untersuchung von Gleichstrom-, Wechselstrom-, Drehstrommotoren, sowie Synchronmaschinen ausgestattet sind. Die Studenten ermitteln Leerlauf- und Belastungskennlinien und spezifische Motorparameter.
Das Labor vertieft die in der Vorlesung „Elektrische Maschinen und Antriebe“ erworbenen Kenntnisse durch praktische Übungen. Die Handhabung grundlegender Messtechnik und das Kennenlernen des Betriebsverhaltens elektrischer Maschinen stehen dabei im Vordergrund. Der Aufbau von Messschaltungen wird geübt.
Industrieroboter FS03N mit Handbediengerät
Im Roboterlabor findet der praktische Teil der Ausbildung Automatisierungssysteme und Prozessrechentechnik statt. Ziel der Laborpraktika ist, die Studenten mit modernen Automatisierungsgeräten vertraut zu machen und auf das spätere Berufsleben praxisnah vorzubereiten. Ein Ansatz hierzu ist beispielsweise die Bedienung und Online-Programmierung eines seriellen Kawasaki-Industrieroboters in Kombination mit einer übergeordneten SPS-Steuerung, welches dem Prinzip vieler durch Roboter automatisierter Produktionszellen entspricht.
Neben der seriellen Roboterkinematik beschäftigt sich das Labor auch mit parallel-räumlichen Roboterstrukturen (Delta und Stewart-Gough-Platform), welche im Kleinmodel das mechanische und steuerungstechnische Prinzip dieser anspruchsvollen industriellen Bauformen aufzeigen.
Rohde & Schwarz Spektrum- und Signalanalysator FSV30 und Generator SMBV100
Rohde & Schwarz steht seit fast 80 Jahren für Qualität, Präzision und Innovation auf allen Feldern der drahtlosen Kommunikationstechnologie. Als Hersteller von Mobilfunk- und EMV-Messtechnik sowie von Sende- und Messtechnik für das digitale terrestrische Fernsehen ist Rohde & Schwarz Weltmarktführer.
Gefördert durch EFRE-Mitteln konnten die Fachbereiche Elektrotechnik, Medizintechnik und Wirtschaftsingenieurwesen zwei High-End-Geräte dieser namhaften Firma erwerben. Ein Spektrum- und Signalanalysator vom Typ FSV30 mit einem Frequenzbereich bis 30 GHz und ein Generator vom Typ SMBV100 stehen jetzt für Ausbildung und zur zeitweiligen Nutzung bei Praxispartnern zur Verfügung.
Automatisches Relaisprüfsystem ARTES 460 II
Das Universalprüfgerät wird in den Laborübungen der Studienrichtung "Elektrische Energietechnik" eingesetzt. Es ist in der Lage, beliebige Netzformen und Netzfehler zu simulieren. Umfachreiche Hardwaresimulationen entfallen dadurch. Die Versuchsdurchführung gestaltet sich effektiver und es können damit abnorme Netzzustände simuliert und beobachtet werden.
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