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Wichtige Informationen

Tag der offenen Tür-Campus Glauchau! 14.03.26, 10 bis 13:00 Uhr!

Glauchau

Kooperative Forschungsprojekte am Campus Glauchau

Forschung bedeutet für die Duale Hochschule Sachsen, innovative Konzepte, Strategien und Technologien in Zusammenarbeit mit den Praxispartnern in den drei Bereichen Wirtschaft, Technik sowie Soziales und Gesundheit zu erbringen. Seit nunmehr 30 Jahren leistet die Duale Hochschule Sachsen partnerschaftliche Entwicklungsarbeit. Durch intensive, individuelle Betreuung der Studierenden in modernen Laboren, Computerkabinetten oder Beratungen sind hierbei vor allem studentische Diplom- und Bachelorthesen Grundsteine für eine anwendungsorientierte Forschung und einen nachhaltigen Wissenstransfer. Darüber hinaus ist die Duale Hochschule Sachsen in fachlichen und wissenschaftlichen Netzwerken aktiv, leistet technologieorientierte Dienstleistungen, und veranstaltet regelmäßige Tagungen und Kongresse.

Forschung und Transfer am Standort Glauchau

Forschungsbasierte Kooperation und Verwertung

Forschungsthemen Auswahl

Nachweis zur energieeffizienten und hygienischen TrinkWarmWassser-Erwärmung mittels dezentraler Temperaturanhebung

Nachweis zur energieeffizienten und hygienischen TrinkWarmWassser-Erwärmung mittels dezentraler Temperaturanhebung – EffHyTW (Antragsnummer 100764661)

Das Forschungsprojekt EffHyTW untersucht einen neuartigen Ansatz zur energieeffizienten und gleichzeitig hygienischen Trinkwarmwasser-Bereitung in Gebäuden. Das Ziel ist, Warmwassersysteme – insbesondere in Bestandsbauten – energieeffizienter zu betreiben, ohne das Risiko eines Legionellenwachstums zu erhöhen. Niedrige Speichertemperaturen, die beim Einsatz moderner Wärmepumpen üblich sind, verbessern zwar die energetische Bilanz, steigern jedoch das hygienische Risiko. Hier setzt das Projekt an.

Motivation:

Da im Gebäudebestand häufig keine durchgreifende Sanierung der zentralen Warmwasseranlagen möglich ist, werden Lösungen benötigt, die Energieeinsparung erlauben und gleichzeitig die Trinkwasserhygiene sicherstellen. Besonders relevant ist dies, weil Legionellen zwischen 30 und 45 °C optimale Wachstumsbedingungen finden und die gesetzlichen Anforderungen strikte Grenzwerte vorgeben.

Untersuchungsansatz:

Das Projekt verfolgt die Idee, die zentrale Warmwassertemperatur gezielt abzusenken, um Wärmepumpen effizienter zu betreiben, und erst unmittelbar an der Zapfstelle (z. B. Dusche) einen kurzen, leistungsbegrenzten Temperatur-„Boost“ durchzuführen. Dieser dezentrale Booster hebt das Wasser auf eine so hohe Temperatur an, dass Legionellen inaktiviert oder abgetötet werden können. Damit wird Speichervolumen reduziert, Verteilverluste minimiert und die Effizienz des Gesamtsystems verbessert.

Umsetzung:

In einem Integrierten Laborprüfstand werden verschiedene Booster-Technologien systematisch untersucht, darunter: indirekte und direkte ohmsche Erwärmung, sowie ein neu entwickelter Prototyp auf Basis elektrischer Wechselfelder. Für alle Varianten werden Energieverbrauch, Temperaturverläufe, Leistungsfähigkeit und Legionellenreduktion analysiert. Ergänzend entsteht ein Simulationsmodell zur Bewertung realer Sanierungsszenarien in Ein- und Mehrfamilienhäusern.

Nutzen und potenzielle Anwender:

Von der Technologie profitieren insbesondere Betreiber und Bewohner von Bestandsgebäuden, die ohne großen Umbauaufwand, energieeffizienter und hygienisch sicherer Warmwasser bereitstellen und nutzen möchten. Darüber hinaus profitieren Hersteller, Energieversorger und Sanierungsunternehmen durch neue technische Optionen mit hohem Einsparpotenzial. Langfristig trägt das Projekt zur Reduktion von CO₂-Emissionen, zur Verbesserung der Sanierungsfähigkeit älterer Gebäude und zur Stärkung regionaler Innovationsstrukturen bei.

Projektpartner:
Fraunhofer IIS/EAS
Technische Umsetzung, Prüfstand, Energiesimulation

TU Dresden, Medizinische Fakultät, Institut für Medizinische Mikrobiologie und Virologie
Mikrobiologische Analysen, Legionellenbewertung

Duale Hochschule Sachsen (Campus Glauchau)
Entwicklung des innovativen Booster-Prototyps und chemisch-physikalische Wasseranalytik

KONFINANZIERT VON DER EUROPÄISCHEN UNION UND MITFINANZIERT DURCH STEUERMITTEL AUF DER GRUNDLAGE DES VOM SÄCHSISCHEN LANDTAG BESCHLOSSENEN HAUSHALTS.

Frau mit kurzen, braunen Haaren, lächelnd, trägt einen schwarzen Blazer über einem weißen Hemd und ein gemustertes Halstuch. Eine Perlenkette ist sichtbar. Heller Hintergrund. (automatisch generiert)

Prof. Dr. Ing. habil.

DanielaNickel

Leiterin Wissens- und Technologietransfer

Glauchau

Telefon: +49 3763 173-131

Raum 115

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