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„Social Work in Practice“: Internationale Ringvorlesung mit der Universität Oppeln mit großer Resonanz (März 2026)

17. März 2026

Rückblick auf die Ringvorlesung „Social Work in Practice“ mit der Universität Oppeln (März 2026)

Die internationale Ringvorlesung „Social Work in Practice“ an der DHSN Breitenbrunn, unter der Leitung von Prof. Dr. Małgorzata Dorota Michling (Professorin für Methoden der Sozialen Arbeit/DHSN Breitenbrunn), in Kooperation mit der Universität Oppeln/Polen, mit                   Dr. Ewelina Konieczna und Prof. Dr. hab. Anna Weissbrot-Koziarska, brachte internationale Wissenschaftler:innen und Praktiker:innen zusammen, um aktuelle Entwicklungen, Forschungsperspektiven und innovative Ansätze in der Sozialen Arbeit zu diskutieren. Ziel der Veranstaltungsreihe war es, den internationalen wissenschaftlichen Austausch zu fördern, akademische Kooperationen zu stärken und Theorie mit beruflicher Praxis zu verbinden.

Im Rahmen der Ringvorlesung „Social Work in Practice“ (März 2026) konnten die Studierenden durch drei Online-Vorträge einen umfassenden Einblick in aktuelle Herausforderungen und innovative Ansätze der Sozialen Arbeit im globalen Kontext gewinnen.

  • Prof. Dr. Simon Wilhelm Kolbe (5. März) zeigte anhand von Menschenhandel in Deutschland, wie wichtig interprofessionelle Zusammenarbeit für die Früherkennung und Unterstützung Betroffener ist. Er stellte typische Situationen und Indikatoren vor, die Fachkräfte erkennen sollten, und erläuterte praxisrelevante Handlungsmöglichkeiten. Die Studierenden erhielten wertvolle Einblicke in traumasensible Kommunikation und die koordinierte Vorgehensweise verschiedener Berufsgruppen.
  • Dr. Karl Mason (12. März) analysierte soziale Fürsorge in einem komplexen Hostel in England und verdeutlichte, wie unterschiedliche Perspektiven von Wohnungslosen und Fachkräften die Wahrnehmung von „Care“ prägen. Er kombinierte theoretische Konzepte wie epistemische Gerechtigkeit mit praxisnahen Beispielen, um Versorgungslücken sichtbar zu machen. Die Studierenden reflektierten dadurch ihre eigene professionelle Praxis und gewannen neue Einsichten in Anerkennung und Fürsorge im Sozialwesen.
  • Dr. Esther Kronsbein (16. März) zeigte, wie Frauen und Mädchen in Ostafrika als Akteurinnen sozialer Entwicklung wirken und welche Rolle Soziale Arbeit bei Empowerment und Ressourcenorientierung spielt. Praxisbeispiele aus Ruanda und Uganda verdeutlichten, wie Soziale Arbeit eng an den Lebenswelten der Adressat:innen ansetzt. Die Studierenden gewannen dadurch einen umfassenden Einblick in internationale Soziale Arbeit und die Herausforderungen sowie Chancen in der globalen Entwicklungszusammenarbeit.

 

➡️ https://www.dhsn.de/aktuelles/news/news-details/abstracts-international-lecture-series-social-work-in-practice

Rückmeldungen der Studierenden

Die Studierenden schätzten den hohen Praxisbezug, die klare Struktur der Vorträge sowie die Verbindung von Theorie und Praxis. Besonders positiv hervorgehoben wurden die praxisnahen Fallbeispiele, die interkulturelle Perspektive und die Anregungen zur Reflexion der eigenen professionellen Rolle.

Insgesamt bot die internationale Ringvorlesungsreihe sowohl fachliches Wissen als auch praktische Orientierung, förderte den internationalen Austausch und stärkte das Verständnis für globale und interprofessionelle Herausforderungen in der Sozialen Arbeit.

Review of the Lecture Series “Social Work in Practice” with the University of Opole (March 2026)

 

The international lecture series “Social Work in Practice” at DHSN Breitenbrunn, led by Prof. Dr. Małgorzata Dorota Michling (Professor of Methods of Social Work/DHSN Breitenbrunn), in cooperation with the University of Opole/Poland, together with Dr. Ewelina Konieczna and Prof. Dr. hab. Anna Weissbrot-Koziarska, brought together international scholars and practitioners to discuss current developments, research perspectives, and innovative approaches in social work. The aim of the series was to promote international academic exchange, strengthen academic cooperation, and connect theory with professional practice.

 

As part of the lecture series “Social Work in Practice” (March 2026), students gained comprehensive insights into current challenges and innovative approaches in social work within a global context through three online lectures:

 

  • Prof. Dr. Simon Wilhelm Kolbe (March 5) used the example of human trafficking in Germany to demonstrate the importance of interprofessional collaboration for the early identification and support of those affected. He presented typical situations and indicators that professionals should recognize and outlined practical courses of action. Students gained valuable insights into trauma-informed communication and coordinated approaches across different professions.
  • Dr. Karl Mason (March 12) analyzed social care in a complex hostel setting in England and illustrated how differing perspectives of people experiencing homelessness and professionals shape the understanding of “care.” He combined theoretical concepts such as epistemic justice with practical examples to highlight gaps in provision. This enabled students to reflect on their own professional practice and gain new insights into recognition and care within the social sector.
  • Dr. Esther Kronsbein (March 16) demonstrated how women and girls in East Africa act as agents of social development and highlighted the role of social work in empowerment and resource-oriented approaches. Practical examples from Rwanda and Uganda showed how social work is closely connected to the lifeworlds of service users. Students thus gained comprehensive insights into international social work as well as the challenges and opportunities within global development cooperation.

 

➡️ https://www.dhsn.de/aktuelles/news/news-details/abstracts-international-lecture-series-social-work-in-practice

 

Student Feedback

 

Students particularly appreciated the strong practical relevance, the clear structure of the lectures, and the effective integration of theory and practice. The practice-oriented case studies, the intercultural perspective, and the encouragement to reflect on their own professional roles were especially highlighted.

Overall, the international lecture series provided both academic knowledge and practical guidance, promoted international exchange, and strengthened understanding of global and interprofessional challenges in social work.

 

Contact: malgorzata.michling@dhsn.de

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