Zum 01.01.2026 ist an der Dualen Hochschule Sachsen im Studiengang Soziale Arbeit am Standort Breitenbrunn das Praxistransferprojekt „Peer-Beratung im Kontext psychischer Erkrankung in der Jugendhilfe“ gestartet.
Vor dem Hintergrund zunehmender psychischer Belastungen im Jugendalter und bestehender Versorgungsdefizite wird das international etablierte Konzept der Peer-Unterstützung systematisch in Jugendhilfeeinrichtungen erprobt. Junge Menschen mit eigenen Krisenerfahrungen werden dabei zu aktiven Gestalter:innen von Unterstützung und Veränderung.
Ziel des Modellvorhabens ist die Implementierung eines neuen, niedrigschwelligen Peer-Beratungsangebotes in den kooperierenden Jugendhilfeeinrichtungen in Sachsen. Mit dem Projekt sollen Selbstwirksamkeit und Empowerment junger Menschen mit psychischen Erkrankungen in der Jugendhilfe gefördert werden, darüber hinaus leistet das Vorhaben einen Beitrag zu einem partizipativ und inklusiv gestalteten Hilfesystem.
Das Projekt wird durch die EU kofinanziert und durch die Sächsische Aufbaubank und das Sächsische Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt im Rahmen einer Modellprojektförderung unterstützt. Der Weg zum drittmittelgeförderten Projekt wurde maßgeblich von dem Verbundprojekt 4transfer begleitet. Mit dem Arbeitsbeginn der Projektkoordinatorin Peggy Lang zum 01.02.2026 ist das engagierte Team um Prof. Dr. Philipp Seitz und Annegret Jansen nun komplett.
Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit unseren Dualen Praxispartnern in der Jugendhilfe und auf wertvolle Impulse für Theorie und Praxis, die aus dem Transferprojekt hervorgehen werden.
Projektlaufzeit: 01.01.2026 – 31.12.2027
(Foto von links nach rechts: Prof. Dr. Philipp Seitz, Annegret Jansen, Peggy Lang)