Wie können pflegende Angehörige mehr Sichtbarkeit, Anerkennung und Unterstützung erhalten? Mit dieser Frage setzten sich die Teilnehmenden der Zukunftswerkstatt zur Pflege im Audimax der Dualen Hochschule Sachsen (DHSN) in Plauen auseinander.
Landrat Thomas Hennig eröffnete die Veranstaltung mit seinem Grußwort. Darin ging er auf die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen und die damit verbundenen Herausforderungen für Angehörige ein, die Pflege häufig zusätzlich zu Beruf und Familie leisten. Er betonte, wie wichtig es ist, pflegende Angehörige zu stärken und passende Unterstützungsangebote weiterzuentwickeln.
Erfahrungen teilen, Lösungen entwickeln
Persönliche Einblicke pflegender Angehöriger machten deutlich, welche Herausforderungen der Pflegealltag mit sich bringt. Studierende des Studiengangs Pflege der DHSN Plauen ergänzten den Austausch mit kreativen Ideen und frischen Impulsen. Auch Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Verbänden und der pflegerischen Versorgung brachten ihre Perspektiven ein.
Nach mehreren Impulsbeiträgen entwickelten die Teilnehmenden in Arbeitsgruppen konkrete Ansätze: Wo fehlt Unterstützung? Welche Wege sind zu kompliziert? Und wie können bestehende Angebote bekannter gemacht und besser miteinander verknüpft werden?
Dabei stand eines im Mittelpunkt: Lösungen für den Pflegealltag müssen gemeinsam mit den pflegenden Angehörigen entstehen – auf Grundlage ihrer Erfahrungen und tatsächlichen Bedürfnisse.
Die DHSN in Plauen freut sich, mit der Zukunftswerkstatt einen Raum für Austausch und neue Ideen geschaffen zu haben. Denn die Zukunft der Pflege gestalten wir am besten gemeinsam!
Studienleiterin Pflege
Plauen
Telefon: +49 3741 5709-133
E-Mail schreiben